11/2011

Stille Nacht

Ruhe vor dem Sturm beim Rödinghauser Weihnachtsmarkt

„Wir machen genau da weiter, wo wir vor einem Jahr aufgehört haben“, sagt Siegfried Lux, Mitglied des Orga­nisationsteams des Weihnachts­marktes in Rödinghausen.

Doch so ganz stimmt das nicht, denn in diesem Jahr konnte der Markt, der schon im Vorjahr viele tausend Besucher bei seiner Premiere anzog, noch einmal deutlich erweitert werden. „Mit der Hilfe von Sponsoren verfügen wir nun über zwanzig anstatt zehn Hütten, die wir zur Verfügung stellen können“, so Siegfried Lux. Doch lange musste das Organisationsteam nicht warten, dann waren auch die neuen Hütten für den Weihnachtsmarkt, der am 3. und 4. Dezember stattfindet, ausgebucht. „Wichtig ist uns, dass es auch in diesem Jahr ein bunter, ein ehrlicher Markt wird. Bei uns drängen sich nicht die Fressbuden aneinander, sondern gibt es Handgemachtes, Märchenhaftes, Traditionelles, Duftendes, Stimmungsvolles“, erläutert Bea Franzen. Die Alte Dorfstraße, nun frisch renoviert, wird gesperrt, glanzvoll beleuchtet und festlich geschmückt. „Wenn dann noch das Wetter mitspielt, steht einem vollen Erfolg eigentlich nichts im Wege“, unterstreicht Frank Gräfe. So wie im vergangenen Jahr, kalt und sonnig, dürfe es ruhig sein. Doch ganz gleich, wie das Wetter am zweiten Advent sein wird, am Samstag um 17 Uhr kommt der Nikolaus, bringt Kinder-Überraschungen mit, ehe es mit einem stimmungsvollen Fackel- und Laternenumzug durch die Gemeinde geht. Start ist bereits um 14 Uhr, Kaffee und Kuchen stehen dann schon bereit und Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern Laternen basteln, die sie dann wenige Stunden später stolz durch die Gemeinde tragen dürfen. Schon fast traditionell beschließt der Turmbläser an beiden Abenden um 20 Uhr das Marktgeschehen, „aber das soll nicht heißen, dass jeder dann sofort nach Hause gehen muss“, sagt Siegfried Lux. Es soll ein lockerer, ein langsamer Ausklang sein, passend zur be­schaulichen Stimmung auf diesem etwas anderen Weihnachtsmarkt. Auf dem gibt es viele musikalische Höhepunkte zu bestaunen, „Saltatio Draconis“ wird mit seiner Feuershow das „Nuss­knacker“-Thema interpretieren und Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Vereine werden auch mit von der Partie sein, um zum Gelingen beizutragen. War der Markt im Vorjahr bereits ein voller Erfolg, so gab es doch Dinge, die noch verbesserungswürdig waren. So setzten sich die Mitglieder des Organisationsteams schon im Februar mit denen zusammen, die in den Hütten standen. Und können so in diesem Jahr auf einige Neuerungen verweisen. Ein Marktschreier wird nun auf besondere Aktionen auf dem Markt hinweisen, daneben gibt es mehr Informationen und Schilder, die die Orientierung und die Übersicht über den Zeitplan noch einfacher machen.