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Entdeckt

Wissenswertes und Aktuelles rund um die Themen Sonne und Energie

Ein Schiff, das sich dem Wind verweigert, eine Anlage, die sich nicht waschen lassen will, und Preise, die immer weiter in den Keller gehen.

Wenn die Sonne und nicht der Wind entscheidet 
Solar-Katamaran auf dem Weg rund um den Globus
Es müssen nicht immer Wind oder Dieselmotor sein, die für Fahrt auf den großen Ozeanen sorgen. Auf beides – Segel und Diesel­antrieb – verzichtet die „Planet-Solar“ komplett, dennoch fährt der Katamaran zügig durch die Wellen und umrundet so den gesamten Globus. Start war am 

27. September 2010 in Monaco, 50.000 Kilometer lagen da noch vor dem Kiel eines Schiffes, das über eine Photovoltaikfläche von 537 Quadratmetern verfügt. Allein mit der Kraft der Sonne reisen so sechs Besatzungsmitglieder und maximal 40 Gäste rund um die Welt. Selbst die Navigation speist sich durch die Energie der Sonne, so dass hier wirklich ein Schiff unterwegs ist, das komplett auf den Einsatz jeglicher Energieformen aus fossilen Brennstoffen verzichtet. Ende November befand sich die „Planet-Solar“ schon auf dem Rückweg in Indien. Im Frühsommer 2012 wird das Schiff, das in vielen Metropolen der Welt Zwischenstopps einlegte, um auf die Technologie, das Projekt und vor allem auf die Möglichkeiten der Solarenergie-Nutzung aufmerksam zu machen, wieder in Monaco erwartet. 

Mehr unter www.planetsolar.org/de

Sicher ist sicher
Wie Photovoltaik-Anlagen versichert werden
Wer ein Gebäude besitzt, der weiß, dass eine Gebäudeversicherung nicht nur ein beruhigendes Gefühl erzeugt, sondern im Notfall auch schnell hilft. Wer sich daneben für die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage interessiert, der wird irgendwann auch auf das Thema Versicherung stoßen. Oder von seinem Kundenberater darauf hingewiesen. Der hilft Ihnen bei K&W auch dabei, die individuell passende Versicherung rauszusuchen, Alternativen zu vergleichen. Auch die Ausweitung der eigenen Gebäudeversicherung ist möglich – natürlich hilft auch da unser Kundendienst weiter. 

Die Preise purzeln 
Solarstromanlagen immer günstiger
Wer sich für eine Photo­voltaik-Anlage interessiert, der hat meist zwei Dinge im Auge. Zum einen die umweltfreundliche, nachhaltige Möglichkeit der Energiegewinnung. Zum anderen aber auch eine möglichst hohe und verlässliche Rendite, die sich einerseits über die Einspeisevergütung, andererseits aber auch über die tatsächlichen Kosten der Anlage definiert. Letztere sind in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50% gesunken. Denn befanden sich die Kosten für die PV-Module vor einigen Jahren noch auf einem sehr hohen Niveau, so haben Wettbewerb und der Einstieg von Produzenten aus Fernost dafür gesorgt, dass die Preise weiter fallen. Längst hat sich das Produzieren von Solar-Anlagen zu einem harten Wettbewerb auf internationaler Ebene entwickelt – zur Freude der Interessenten, die sich so eben nicht nur über die Umweltfreundlichkeit ihrer Anlage, sondern auch über deren wirtschaftlichen Faktor freuen können.

Waschen oder nicht? 
Vom Reinigen der eigenen Solar-Anlage
Wenn die Pollen fliegen, sieht manch eine Solar-Anlage schmutzig aus. Und schnell stellt sich der Eigentümer die Frage: Soll ich vielleicht aufs Dach klettern und mit Schwamm und Seife nachhelfen, um mit meinen Solarmodulen wieder die volle Leistung erzielen zu können? Auch wenn der Anblick einer zugestaubten Solaranlage einer ist, der nicht erfreut, so sollte mit dem Gedanken der Anlagen-Reinigung sehr vorsichtig umgegangen werden. Auf keinen Fall sollten die Module mit Reinigungsmitteln, ganz gleich welcher Art und Form, behandelt werden. Denn dann erlöschen nicht nur Garantieansprüche, sondern können an den Modulen auch schwerwiegende Schäden auftreten. Einem Abwaschen mit Leitungswasser steht nicht viel entgegen. Es sei denn, dass dieses sehr kalkhaltig ist und die Kalkrückstände dann ebenfalls für eine Leistungsminderung sorgen. Am besten lässt man aber die Natur die Reinigung übernehmen. Ein ordentlicher Niederschlag und die Module sehen wieder aus wie neu, liefern ihre volle Leistung und auch mit der Gewährleistung kann es keine Probleme geben.

Es muss nicht immer Süden sein 
Die Sonne gibt die Richtung vor
Die Sonne? Die scheint doch meist aus Richtung Süden. Also kommt bei meiner Nordwest-Ausrüstung des Daches eine PV-Anlage für mich nicht in Frage. So denken viele. Und liegen damit nicht immer richtig. Denn die modernen Kollektoren werden immer produktiver, arbeiten immer intensiver. So muss es nicht immer ein Haus in perfekter Südausrichtung sein, für das eine PV-Anlage denkbar ist. Dank modernster Technik gibt es hier auch ganz andere, vor Jahren noch undenkbare Lösungen, die zum Ziel führen. Welches Dach sich eignet und welches nicht, lässt sich heute nicht mehr pauschal beantworten. Ein unverbindlicher Ortstermin mit unseren Kundenberatern gibt hier schnell und zuverlässig Auskunft. Und zeigt häufig: Die Sonne scheint doch nicht nur aus dem Süden.